Amnesty International Menschenrechte und indigene Voelker

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Menschenrechte und indigene Voelker

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Aktuelles

Alle laufenden Eilaktionen zum Thema finden Sie in der Rubrik "Eilaktionen"! Helfen Sie uns und schauen Sie hier regelmäßig vorbei!

Aktuelle Eilaktion bis zum 6. November 2017, Chile: Inhaftierte Mapuche in Gefahr
Vor über 100 Tagen begannen vier Angehörige der indigenen Mapuche-Gemeinschaft einen Hungerstreik, um gegen ein unfaires Gerichtsverfahren zu protestieren, das nach dem chilenischen Antiterrorgesetz gegen sie eingeleitet worden war. Seit dem 25. September nimmt einer von ihnen auch keine Flüssigkeit mehr zu sich. Das Leben der vier Männer ist gefährdet.
Helfen Sie! Die UA mit weiteren Informationen und die Aktionsmöglichkeiten sind unter https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/inhaftierte-mapuche-gefahr abrufbar.

Aktuelle Protestaktion von Amnesty Kanada gegen den Staudamm Site C am Peace River in British Colombia
Ein riesiger Staudamm, der in der kanadischen Provinz British Columbia gebaut wird, verstößt gegen Kanadas Verpflichtungen, die Rechte indigener Gemeinschaften zu achten. Der Staudamm würde den Indigenen im Peace River Valley den Zugang zu Gebieten und Gewässern abschneiden, die zentraler Bestandteil ihrer Kultur und Lebensgrundlage sind.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Teilnahme an der Protestaktion finden Sie hier.

Tödliches Engagement: Vor einem Jahr wurde in Honduras die Indigenenaktivistin Berta Cáceres erschossen
Am 3. März jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Berta Cáceres, die vor dann genau einem Jahr in ihrem Haus im Westen von Honduras erschossen wurde. Noch immer ist der Mord an der Umweltschützerin und Gründerin der Indigenenorganisation COPINH nicht abschließend aufgeklärt. Im Gegenteil, die Repression gegen Umweltschützer und Menschenrechtsverteidiger nimmt in Honduras stetig zu.
Nationale und internationale Organisationen, die Land- und Umweltrechte verteidigen, werden in Honduras ins Visier genommen. Betroffen sind neben der honduranischen Indigenenorganisation unter anderem die internationale NGO Global Witness. Ihre Mitglieder sind zunehmend Drangsalierungen und tätlichen Angriffen ausgesetzt.
Amnesty ruft mit einer laufenden Appellaktion die Regierung von Honduras dazu auf, aktiv zu werden und die betroffenen Personen zu schützen.
Helfen Sie! Die UA mit weiteren Informationen ist unter https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-034-2017/menschenrechtsorganisationen-unter-druck abrufbar.
Weitere Informationen zu Berta Cáceres finden Sie hier.

Filmtipp: "AGROkalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam" von Marco Keller
Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und für die Bedrohung der dort lebenden Menschen und Tiere.\\ Der Film zeigt, wie sich die Guaraní-Kaiowá, Brasiliens größte indigene Ethnie, mit der Tatsache konfrontiert sehen, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. An den Rand gedrängt und ihrer Kultur weitgehend beraubt, versuchen sie ein letztes Stück Identität zu bewahren. Porträtiert wird außerdem das Engagement des Biopioniers Wolfgang Heck. Wie beides miteinander in Verbindung steht und welche Rolle dabei ein 75-jähriger Franziskaner spielt, wird nach und nach aufgelöst.
AGROkalypse feierte am 17. Juni Premiere in Hamburg und ist fortan in ausgewählten Kinos und Events zu sehen. Weitere Informationen zu Kinoterminen und Sondervorstellungen finden Sie hier. Den Trailer zum Film gibt es hier.