Online-Aktion Honduras: Urteile im Fall Berta Cáceres

Die honduranische Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 in ihrem Haus erschossen. Als Sprecherin und Gründungsmitglied der Indigenenorganisation COPINH hatte sie sich gegen den Bau des Wasserkraftwerkes Agua-Zarca am Fluss Gualcarque und auf dem Land der indigenen Gemeinschaft der Lenca eingesetzt.
Am 29. November 2018 befand das Strafgericht von Honduras sieben der acht beschuldigten Personen des Mordes an Berta Cáceres für schuldig. Ein Jahr später, am 2. Dezember 2019, wurden jetzt die sieben für schuldig befundenen Männer zu 30 bis 50 Jahren Haft verurteilt.
Wir fordern weiterhin, dass alle an dem Mord Beteiligten, einschließlich der Drahtzieher, vor Gericht gestellt werden. Das Verfahren gegen David Castillo, den Manager von dem Betreiberunternehmen des Agua-Zarca-Staudamms DESA, der am 2. März 2018 festgenommen wurde, ist anhängig.
Mit dieser Onlineaktion in englischer Sprache können Sie den Staatsanwalt auffordern, im Fall von Berta Cáceres für Wahrheit und Gerechtigkeit zu sorgen. Weitere Hintergrundinformationen zu dem Mord an Berta Cáceres finden Sie hier.

3. Dezember 2019